Magazinpartnerschaften im E-LASA

Abbildung Blick in den gut gefüllten Veranstaltungsraum. Klicken zum Vergrößern.
Blick in den gut gefüllten Veranstaltungsraum. Klicken zum Vergrößern.

Am 23. Januar 2019 fand im Landesarchiv Sachsen-Anhalt eine Informationsveranstaltung für nichtstaatliche Archive des Landes statt. Erläutert wurde das Angebot einer Beteiligung an der Lösung des Landesarchivs im Bereich der digitalen Archivierung.

Der Einladung waren zahlreiche Archive des Landes gefolgt. So waren neben Archiven verschiedenster Größe aus dem kommunalen Bereich Sachsen-Anhalts (Stadt-, Gemeinde- und Kreisarchive) auch Archive von Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen sowie Kirchenarchive vertreten. Insgesamt versammelten sich mehr als 70 Interessierte – neben Archivarinnen und Archivaren auch Vertreter aus der Verwaltung und der IT – im Veranstaltungsraum des Landesarchivs am Standort Magdeburg.

Abbildung Dr. Lutz Miehe (Ministerium für Inneres und Sport) bei seinem Grußwort. Klicken zum Vergrößern.
Dr. Lutz Miehe (Ministerium für Inneres und Sport) bei seinem Grußwort. Klicken zum Vergrößern.

Nach Grußworten von Dr. Lutz Miehe (Ministerium für Inneres und Sport, Referat Verwaltungsrecht, Datenschutz, Informationsfreiheit, Archiv- und Stiftungswesen) und Dr. Frank Kreißler (Vorsitzender des Landesverbands Sachsen-Anhalt im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA)) folgten Beiträge zur „Digitalen Archivierung und die Zukunft der archivischen Überlieferungsbildung“, zur „DIMAG-Kooperation und dem DAN-Verbund“ sowie ein Werkstattbericht zu ersten Übernahmen mit der ursprünglich vom Landesarchiv Baden-Württemberg entwickelten und nun auch im Landesarchiv Sachsen-Anhalt eingesetzten DIMAG-Software.

Deutlich gemacht wurde die Notwendigkeit für alle Archive, sich mit den Herausforderungen einer immer stärker digital arbeitenden Verwaltung auseinanderzusetzen. Die Frage lautet nicht länger, ob eine Lösung gefunden werden muss, sondern wie diese realisiert wird.

Abbildung Dr. Detlev Heiden, Leiter des Landesarchivs Sachsen-Anhalt, erläuterte ausführlich das Angebot der Beteiligung am DAN-Kooperationsverbund. Klicken zum Vergrößern.
Dr. Detlev Heiden, Leiter des Landesarchivs Sachsen-Anhalt, erläuterte ausführlich das Angebot der Beteiligung am DAN-Kooperationsverbund. Klicken zum Vergrößern.

Das konkrete Angebot der Beteiligung an der Lösung des Landesarchivs in Form von sogenannten Magazinpartnerschaften durch Mitnutzung der DIMAG-Software bei einem gemeinsamen IT-Dienstleister wurde in weiteren drei Vorträgen ausführlich dargestellt. Dabei wurden sowohl die EDV-technischen („IT-Architektur des DIMAG im DAN“), als auch die vertraglich-finanziellen („Vertragliche Rahmenbedingungen und Kostenstruktur der Magazinpartnerschaften“) und die organisatorischen („Beratung – Unterstützung – Grenzen. Organisation der Magazinpartnerschaften“) Rahmenbedingungen beleuchtet.

Insgesamt eröffnet das Landesarchiv den nichtstaatlichen Archiven im Land die Möglichkeit, sich im Rahmen eines innerhalb des DAN standardisierten Verwaltungsabkommens mit einer transparenten Kostenstruktur auf den gemeinsamen Weg der digitalen Archivierung zu begeben. Auf der Hand liegen die damit einhergehenden Synergieeffekte sowohl in finanzieller als auch archivfachlicher Hinsicht.

Zwischen den Vorträgen gab es ausreichend Zeit für Diskussionen. Auch während den Pausen konnte in persönlichen Gesprächen auf viele Rückfragen eingegangen werden.

Das Landesarchiv befindet sich seit Ende 2018 im DIMAG-Produktivbetrieb. Nachdem die Rahmenbedingungen für Magazinpartnerschaften nun umfassend geklärt sind, liegt es an den nichtstaatlichen Archiven im Land, dieses Angebot zu prüfen. Der Einstieg ist für Magazinpartner jederzeit möglich.

Archiven, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, steht das Angebot natürlich ebenfalls offen. Sie können gerne per Mail (poststelle@la.sachsen-anhalt.de) Interesse signalisieren, Informationen erhalten und mit dem Landesarchiv ins Gespräch kommen.

Weitere Informationen zum E-LASA und zu den Magazinpartnerschaften finden Sie hier.

Abbildung Zwischen den Vorträgen gab es ausreichend Zeit, im persönlichen Gespräch auf Fragen einzugehen. Klicken zum Vergrößern.
Zwischen den Vorträgen gab es ausreichend Zeit, im persönlichen Gespräch auf Fragen einzugehen. Klicken zum Vergrößern.