Das Landesarchiv Sachsen-Anhalt im DAN- und im DIMAG-Verbund

Der DIMAG-Verbund

Abbildung DAN-DIMAG-Verbreitung
Die Verbreitung der DIMAG-Software in Deutschland

Das DIMAG wurde ursprünglich als Softwarelösung für öffentlich-rechtliche Archive vom Landesarchiv Baden-Württemberg programmiert, 2010 wurde eine Kooperation mit Hessen und 2012 mit Bayern vereinbart. Die dortigen Landesarchive entwickeln einzelne Komponenten. Zu diesen drei Entwicklungspartnern stoßen mit einem besonderen Status auch Niedersachsen und das Saarland.
Das Landesarchiv Sachsen-Anhalt hat sich bereits Mitte 2015 für die Mitnutzung dieser länderübergreifenden kooperativen Eigenentwicklung entschieden. Die strategische Verlässlichkeit einer von der Mehrheit der Bundesländer getragenen Lösung, die mögliche fachliche Mitwirkung an der Produktentwicklung und das Vermeiden der Abhängigkeit von einem kommerziellen Anbieter waren gewichtige Argumente für diese Entscheidung.

Der DAN- im DIMAG-Verbund

Abbildung DAN-Logo Sachsen-Anhalt

Ein weiterer Entwicklungspartner im DIMAG- ist mittlerweile der DAN-Verbund (Digitale Archivierung Nord): Im November 2016 wurde ein Verwaltungs- und Finanzabkommen zum Kooperationsverbund DAN unterzeichnet. Mitwirkende sind Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein; andere Bundesländer können beitreten. Im Mittelpunkt der vertraglichen Regelungen steht der Aufbau und Betrieb eines gemeinsamen mandantenfähigen elektronischen Magazins bei einem gemeinsamen IT-Dienstleister. Das DAN agiert als Entwicklungspartner im DIMAG-Verbund und strebt länderübergreifende Konzeptionen für den Ingest an.

Der archiv- und länderübergreifende Kooperationsverbund DAN ermöglicht nicht nur die Zusammenarbeit der beteiligten Staatsarchive, sondern berücksichtigt auch weitere Interessen: Öffentliche Archive in den fünf DAN-Ländern können als Magazinpartner in den Kooperationsverbund aufgenommen werden und so das DIMAG nutzen. Weitere Informationen finden Sie hier.