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Jüdisches Leben als Baustein ganzheitlicher Bildung. Quellen zur jüdischen Geschichte in Sachsen-Anhalt

Anlässlich des Festjahres „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ eröffnet das Landesarchiv bereits im Rahmen seines Onlineangebots Zugänge zur historischen Überlieferung jüdischen Lebens auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt.

Nun wurde mit Unterstützung des Vereins „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“, gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), ein weiteres Projekt zur jüdischen Geschichte Sachsen-Anhalts begonnen, das ausgewähltes Quellenmaterial aufbereiten und publizieren wird.

Seit Juni 2021 recherchiert die Projektmitarbeiterin Frau Christina Wirth historische Quellen, welche die über tausendjährige Geschichte jüdischen Lebens auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts in ihrer Vielfalt beleuchten. Mit umfassenden Hintergrundinformationen unterstützt das Unterrichtsmaterial Lehrkräfte dabei, Geschichte mit Regionalbezug zu vermitteln. Die historischen Quellen belegen eine lange jüdische Tradition und befähigen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit heutigen antisemitischen Vorurteilen.

Für die Quellenrecherche und den Austausch besuchte Frau Christina Wirth am 2. August 2021 auch die Magdeburger Synagogen-Gemeinde, wo sie von deren Vorsteher Herrn Wadim Laiter begrüßt wurde. Zusammen mit Frau Beate Seibert, die sich ehrenamtlich für die Sicherung des Archivs der Gemeinde engagiert, sichtete sie Originaldokumente. Die Projektergebnisse werden Anfang 2022 veröffentlicht und stehen Interessierten in allen Bereichen der Historischen Bildungsarbeit kostenfrei zur Verfügung.